Bezirkssozialausschuss Burggrafenamt
Am 02. September fand die erste Sitzung des Bezirkssozialausschuss Burgrafenamt nach der Sommerpause statt. Sie stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf die Landtagswahlen im Herbst. Es wurden die Themen herausgearbeitet, für die sich die ArbeitnehmerInnen (Mandatare und Basisvertreter) auch in der kommenden Legislaturperiode einsetzen werden. Grundlage hierfür war der 50-Punkte –Maßnahmenkatalog der Landesregierung, mit dem diese auf eine spürbare finanzielle Entlastung der Südtiroler Familien hinarbeiten will.
Zu den wichtigsten Vorhaben, die sofort angegangen werden müssen, zählen Maßnahmen zur Eindämmung des Kaufkraftverlustes , da die ausbezahlten Nettolöhne mit der Teuerungsrate und den gestiegenen Energiekosten schon lange nicht mehr Schritt halten können, so der BSA-Vorsitzende Stefan Wieser.
Der in diesem Zusammenhang ausgearbeitete Forderungskatalog umfasst unter anderem eine Anpassung der Gemeindetarife und Gemeindegebühren an die Realität des Kaufkraftverlustes der Bürger, eine verstärkte Zusammenarbeit der Sozialpartner zur Erhöhung der Nettolöhne , eine spürbare Reduzierung der Stromtarife durch die neue Starke Rolle des Landes auf dem Energiesektor und vor allem den Bau eines großen Einkaufzentrums in Südtirol, damit Einkaufen auch in Südtirol günstiger wird.
Mit Genugtuung wurde festgestellt, dass weitere richtungweisende Schritte gesetzt wurden, wie etwa die Erhöhung des Familiengeldes des Landes auf 100 Euro, die Ausbezahlung des Familiengeldes durch die Region bereits ab dem ersten Kind, die Abschaffung des Tickets auf Spitalsaufenthalte, die deutlichen Erleichterungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, das Wegfallen der Schulgebühren für die Oberschüler, die Neuregelung der Studienstipendien sowie die Anhebung der sozialen Mindesteinkommen und die Erhöhung der Zivilinvalidenrente um 100 Euro.
Die SVP-Parlamentarier in Rom wurden angehalten, sich in Zukunft stärker für geringere Steuersätze für Gering- und Mittelverdiener, für höhere Freibeträge der zu Lasten lebenden Familienangehörigen und um eine deutliche Erhöhung der Familienzulagen einzusetzen.
Die Landtagsabgeordnete und Landtagskandidatin der ArbeitnehmerInnen der SVP DDr.in Julia Unterberger berichtete über die wichtigsten Punkte des neuen Gesetzes zur Wohnbauförderung, das demnächst vom Südtiroler Landtag diskutiert und beschlossen wird. Der Wohnbau war und ist ein Kernthema der Arbeitnehmer. Wenn heute 70% der Südtiroler Familien ein Eigenheim besitzen oder viele Menschen in einer Institutswohnung in Miete leben bzw. Mietbeiträge beziehen, dann ist das insbesonders auch auf den Einsatz der SVP-ArbeitnehmerInnen zurückzuführen. Mit der Pflegesicherung wurde ein weiterer Meilenstein in der Sozialpolitik Südtirols gesetzt, der wesentlich die Handschrift der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trägt. Die SVP ArbeitnehmerInnen werden sich dafür einsetzen, dass das Maßnahmenpaket der Südtiroler Landesregierung schrittweise umgesetzt wird und die Menschen und Familien im Land weiterhin mit Zuversicht in die Zukunft blicken dürfen.








